Tag: 1. Februar 2021

© Dieter Schütz / pixelio.de

Kritik üben will gelernt sein – Wie funktioniert konstruktive Kritik?

„Das geht so nicht, so sieht das überhaupt nicht sommerlich aus. Das musst Du noch mal neu machen.“ Mit diesen Worten kommentierte eine Chefin die Arbeit ihrer Auszubildenden in einem Schuhgeschäft. Ziemlich deprimierend habe ich mir gedacht und so wirklich weiß die Auszubildende anhand dieser Worte auch nicht, wie sie es besser machen soll. Sommerlich? Das ist ziemlich subjektiv. Für den einen sind diese Schuhe sommerlich und für den anderen, eben jene. Auf diese Weise Kritik zu äußern ist destruktiv und nutzlos. Destruktive Kritik zu äußern, bedeutet, etwas negativ zu bewerten, damit derjenige, der kritisiert wird, dieses Verhalten unterlässt. Konstruktive Kritik: Definition und Beispiel Das Gegenteil von destruktiver Kritik ist konstruktive Kritik. Unter konstruktiv steht im Duden „aufbauend, förderlich, hilfreich, wertvoll, nützlich“ und genau das ist konstruktive Kritik. Um beim Beispiel im Schuhgeschäft zu bleiben: Konstruktiv wäre die Kritik der Chefin gewesen, wenn sie ihrer Auszubildenden Tipps gegeben hätte, wie sie die Schuhe hätte besser platzieren können oder welche Auswahl besser gewesen wäre. Diese konstruktiven Hinweise wären für die Auszubildende hilfreich gewesen. Sie hätte gewusst, …