Schreibe einen Kommentar

5 Schritte, Gesagtes nicht mehr so persönlich zu nehmen

© Dr. Stephan Barth/pixelio.de

„Du solltest nicht immer alles so persönlich nehmen.“ Diesen Spruch haben Sie beruflich oder privat schon oft genug gehört. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Und wie kann man es schaffen, Gesagtes nicht immer gleich persönlich zu nehmen?

1. Distanz schaffen

Zuerst einmal ist es sinnvoll, Distanz zum Geschehen oder zum Gesagten zu gewinnen. Wenn der Partner abends schlecht gelaunt von der Arbeit kommt, hat diese Stimmung nicht unbedingt etwas mit ihnen zu tun. Und genau das sollten Sie sich auch selbst sagen, damit die schlechte Laune des Partners nicht auf Sie abfärbt. Mit ein bisschen Distanz können Sie leichter darüber hinwegsehen, wenn Ihr Partner einen ruppigeren Ton anschlägt.

2. Kommunikation fördern

Erst sobald Sie ansprechen, was Sie stört, lassen sich Missverständnisse aus der Welt schaffen. Wenn Sie ansprechen, was sie verletzt, gestört oder ganz einfach geärgert hat, schaffen Sie eine Grundlage zum Diskutieren. Erst wenn Sie aussprechen, was Sie stört, können Sie mit Ihrem Gegenüber in ein Gespräch kommen, sodass jeder seine Sichtweisen und Standpunkte darlegen kann. Dabei sollten Sie sachlich bleiben und Beschimpfungen oder Beleidigungen vermeiden.

3. Perspektive wechseln

Sich in die Lage des anderen zu versetzen, wirkt oft Wunder und erlaubt Ihnen, einen anderen Blick auf das Geschehen und das Verhalten des Anderen zu bekommen. Die Bekannte meldet sich nie telefonisch bei Ihnen, sondern verabredet sich lieber mit Ihnen per SMS oder Whatsapp. Anstatt sich persönlich herabgesetzt zu fühlen, können Sie die Perspektive der Freundin einnehmen. Vielleicht telefoniert sie einfach nicht gerne.

4. Die eigene Meinung/Bewertungen hinterfragen

Oft ist man beleidigt oder persönlich getroffen aus einer eigenen Empfindlichkeit heraus. Wenn Sie beispielsweise eingeschnappt sind, weil Bekannte Ihnen nicht zum Geburtstag gratulieren, können Sie Ihre eigene Einstellung hinterfragen. Ist es Ihnen vielleicht auch selbst schon einmal passiert, dass Sie das eine oder andere wichtige Ereignis vergessen haben. Nicht jeder meint es immer schlecht mit einem oder will einem was Böses.

5. Man kann andere nicht ändern, sondern nur sich selbst

Haben Sie schon mal probiert, einen anderen Menschen zu ändern? Das geht meist eher nach hinten los, der andere reagiert mit Ablehnung und es kommt zum Streit.

Sich selbst hingegen kann man schon ändern. Und das eigene veränderte Verhalten führt auch die Mitmenschen dazu, anders auf einen zu reagieren.

Was sind Ihre Tipps, um sich nicht immer schnell persönlich angegriffen zu fühlen?

(Bildquelle: © Dr. Stephan Barth/pixelio.de)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen * Zeitlimit ist abgelaufen. Bitte CAPTCHA vor dem Absenden neu laden.